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Pentax K-x SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LiveView, HD Videofunktion) Double Zoom Kit inkl. DAL 18-55 und DAL 50-200

Pentax K-x SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LiveView, HD Videofunktion) Double Zoom Kit inkl. DAL 18-55 und DAL 50-200

Andere Ansichten:
Marke: Pentax

Kaufen Neu: EUR 622,90
Stand 10.9.2010 20:04 CDT Einzelheiten

Menge 1 Erhältlich


Neu (5) ab EUR 622,90

Verkäufer: Amazon.de
Bewertung: 5.0 von 5 Sternen 4 Rezensionen
Verkaufsrang: 39950

Farbe: schwarz
Medium: Elektronik
Signiert: Nein
Erinnerungsstücke: Nein
Batterien im Lieferumfang enthalten: Ja
Optischer Zoom: 3
Maximale Auflösung: 12.4
Versandgewicht: 1.3
Maße (innen): 4.8 x 3.6 x 2.7

MPN: K-x 18-55mm & 50-200mm Kit
Modell: K-x 18-55mm & 50-200mm Kit
UPC: 027075159457
EAN: 0027075159457
ASIN: B002OEBTCI

Versand: Sparversand
Verfügbarkeit: Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Eigenschaften:
  • HD- Viedeo Funktion
  • Live View
  • Kameraintegrierte Shake Reduction für alle Objektive
  • Verbesserte Zeichnung in Schatten und hellen Bildteilen durch D-Bereichseinstellung
  • Lieferumfang:USB- Kabel, Tragereimen, Blitzschuhabdeckung, Augenmuschel, Software, Eneloop Ladegerät

Zusatzgeräte:


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Kundenrezensionen:
4 von 5 Sternen Tolle kompakte DSLR aber mit Schwächen   Juli 1, 2010
phoenix567
4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Seit 2 Monaten und ca. 1.500 Auslösungen besitze ich eine K-x und kann über erste Erfahrungswerte berichten, dabei habe ich viele Experimente in verschiedenen Situationen und mit verschiedenen Objektiven gemacht. (Pentax DA 18-55 WR, Pentax DA 50-200, Sigma 18-200, Sigma 70-300). Ich besitze das hervorragende Pentax 18-55 *WR* Objektiv, nicht mit dem Kitobjektiv *AL* verwechseln. Die erste K-x habe ich zurück gegeben da sie ab Werk viele Staubkörner auf dem Sensor mitbrachte, die sich von der kamera-internen Staubentfernungsfunktion nicht beseitigen liessen. Beim zweiten Anlauf habe ich dann gleich das hier zu diskutierende Paket (Kit) zusammen mit dem 50-200 Objektiv bestellt.

Davor hatte ich eine K20D, die ich 6 Monate und 8.500 Bilder lang benutzt habe, ferner besitze ich eine Nikon D90 (11.500 Bilder), ich kann also gut die K20D und die D90 mit dieser K-x vergleichen.

Die K-x ist klein, kompakt, noch kleiner als die K20D, und viel kleiner als die D90, sieht gut aus, Optik und Haptik sind immer noch als "wertig" zu bezeichnen obwohl sie mit der K20D und D90 da nicht ganz mitkommt. Aber in diesem Punkt war ich eher positiv überrascht. Die Bedienbarkeit ist gut, wenn man DSLR's gewohnt ist kommt man sofort mit dieser K-x klar, auch ohne die Bedienungsanleitung. Die meisten Funktionen sind logisch aufgebaut und intuitiv bedienbar. Die vielen -sehr guten- automatischen Funktionen muten wie bei einer guten Consumer-Compacten an (aber im positiven Sinne) was Anfängern oder Aufsteigern von einer Compacten sehr entgegen kommen dürfte. Aber auch mir als altem DSLR-Hasen sind die automatischen Modi und "Szenen" etc. sehr sympatisch, da sie gut funktionieren und qualitativ gute Bilder liefern. Dennoch würde ich die K-x nicht als "Anfänger-Kamera" einstufen, denn sie bietet auch alles was das Profi-Herz begehrt, sehr viele manuelle Einstellungen und Konfigurationen, alles was der Profi braucht. Bis auf einen Batteriegriff (BG).

Bildqualität:

Ganz hervorragend. Das ist die grösste Überraschung die die K-x liefert, glaube ich. Für diese Preisklasse ganz hervorragende Bildqualität, mit sehr natürlichen Farben, guter Schärfe / Detailauflösung, und erstaunlich geringem Rauschen bis ISO 3200 (!). Die Bildqualität ist besser als bei der K20D und meiner D90 ebenbürtig! Das will was heissen! Bislang war für mich die D90 das Maß aller Dinge in Sachen Bildqualität bei DSLR's in der mittleren Preiskategorie. Die K-x kommt da spielend mit! Insbesondere mit meinem DA 18-55 WR Objektiv liefert die K-x gestochen scharfe und natürliche Bilder, u.a. auch sehr gut ausbelichtet, denn auch die Matrix-Belichtungsmessung der K-x erreicht D90-Niveau und überbietet somit die K20D. Aber auch mit meinen Sigma 18-200 und 70-300 Zooms liefert die K-x ganz vorzügliche Bilder mit sehr wenig Ausschuss.
Auch die Bildqualität der 18-55 und 50-200 Kitobjektive ist ersatunlich gut, mit den üblichen aber akzeptablen Nachteilen von Zoomobjektiven: Verzeichnung ist vorhanden aber akzeptabel, Detail und Kontrast sind gut, chromatische Aberration nur sehr geringfügig und nur in extremen Lichtkontrast-Situationen.

In einem Punkt kommt die K-x jedoch an die K20D nicht heran: In Sachen Bildstabilisierung / Antishake am Sensor. Der ist bei der K-x deutlich weniger leistungsfähig als bei der K20D oder der D90. Er schafft nur +2 LW Verbesserung und nicht +4 wie die K20D und/oder die D90 (bei der D90 in Abhängigkeit der Objektive, denn bei Nikon sitzt die Bildstabilisierung im Objektiv und nicht am Sensor). Jedenfalls: bei Brennweite=200mm schaffe ich mit der K-x scharfe Bilder nur bis maximal t=1/80s. Bei der K20D und der D90 sind es bis 1/20s, das ist schon ein grosser Unterschied.

Also zusammenfassend:

PLUS:

++ Schön klein und kompakt. Zusammen mit einem Pentax 18-55 Objektiv ist es eine kleine schöne Kamera die leicht zu transportieren ist.
++ Optik und Haptik gut. Wertige Verarbeitung.
++ Hervorragende Bildqualität und Rauscharmut bis ISO 3200 !! Die Bildqualität ist das Beste an der K-x
++ Gute Bedienbarkeit, logisch aufgebaute Menüs.
++ Alle manuellen Einstellungen die der Profi wünscht, vorhanden.
++ Sehr gute Automatische Modi mit Voreinstellungen, daher sehr gut geeignet für Anfänger und / oder Compact - Aufsteiger.
++ Intelligente Automatic (Kamera sucht selbständig automatische Szenen aus).
++ HD-Video vorhanden und gut (für mich aber nicht sehr wichtig).
++ Schneller und präziser Autofocus, meiner D90 ebenbürtig (das will was heissen!)
++ Sehr gute, intelligente, Matrix-Mehrfeld-Belichtungssteuerung mit einer "Trefferquote" über 90 %, ähnlich wie bei meiner D90 (die D90 ist Maßstab setzend bei diesem Thema).
++ Betrieb mit AA-Batterien. Obwohl man dieses Feature auch als Nachteil betrachten kann, ist es für mich -subjektiv- eher ein Positivum. Mit Lithium-AA-Batterien sind angeblich bis 1.000 Schuss möglich (das habe ich aber noch nicht überprüft). Mit Eneloop-2000-NiMH Akkus habe ich bislang 300 Bilder geschafft, 10 % davon mit Blitz (und ich benutze sehr viel das Display).
++ HDR-Funktion (funktioniert aber nur mit Stativ da Bewegungsunschärfen nicht korrigiert werden, und nur das Endbild wird gespeichert).
++ Automatische Korrektur von Objektivfehlern (Verzeichnung und chromatische Aberration), die Kamera wird dadurch allerdings verlangsamt da dies Rechenleistung von der CPU fordert, das Kontrollbild nach einer Aufnahme kommt z.B. erst nach 4 Sekunden anstatt nach einer. Trotzdem gute Sache in einigen Situationen.
++ Antishake am Sensor, das erleichtert den Kauf von Zusatzobjektiven ganz enorm (die sind dann kleiner, leichter und preiswerter, da sie keine Bildstabilisierung im Objektiv haben müssen)


MINUS:

-- Gehäuse möglicherweise *zu* klein, (obwohl die Kleinheit viele Vorteile hat je nachdem), aber so manche klobige Männerhand wird mit dieser Kleinheit vielleicht nicht zurecht kommen.
-- Gehäuse ist so klein dass man mit grossen Objektiven wie mit meinem Sigma 70-300 Probleme bekommen kann, das Objektiv hat kein Gegengewicht und hängt vertikal herunter, sehr lästig wenn man die Kamera-Objektiv-Kombi am Kameragurt um den Hals trägt. Mit einem kleinen 18-55 Objektiv ist die K-x jedoch herrlich klein, leicht und kompakt, und hängt gut und angenehm am Halsband.
-- Ein Batteriegriff, um o.g. Problem teilweise zu kompensieren ist nicht nachrüstbar (!). Also dies ist ja wohl ein Lapsus von Pentax, was haben die sich dabei nur gedacht. Dies wäre vielleicht der Hauptpunkt, weshalb man die K-x doch als Anfänger-DSLR bezeichnen sollte und für Profis vielleicht doch nicht geeignet einstufen muss.
-- Keine Anzeige des Focus im Sucher. (Hat mich bislang erstaunlich wenig gestört, da der AF hervorragend und verlässlich funktioniert). Aber z.B. für Makro-Aufnahmen ist dies doch ein starker Nachteil.
-- Schwache Bildstabilisierung, nur +2 LW.
-- Unzweckmässige und unzuverlässige Batterieanzeige, (nur 2 Stufen, voll und halb), man weiss nie wieviel Energie man noch hat, man muss raten und immer Ersatzbatterien oder -akkus dabei haben. Es gibt praktisch keine Vorwarnung, plötzlich sind die Akkus ganz einfach leer.
-- Gehäuse nicht abgedichtet gegen Staub und Spritzwasser wie bei der K20D (meine D90 ist aber auch nicht abgedichtet), also ein Nachteil nur gegenüber der K20D.
-- LiveView ist schlicht unbrauchbar, viel zu langsam
-- Kitobjektive DAL 18-55 und 50-200 kommen ohne Gegenlichtblende daher, haben nur Kunststoffbajonett und bieten kein QuickShift (manuelle Korrektur des AF) wie die AL-II Objektive

Fazit:

Trotz der Fehler und Minuspunkte, "verliebt" man sich in diese kleine K-x. Sie hat irgendwie was. Und die Stärken die sie hat, faszinieren. Ich behalte sie.

Insgesamt gebe ich vier Sterne und eine Kaufempfehlung für Anfänger, Aufsteigern von der Compact-Klasse, Frauen (und Männern?) mit kleinen Händen, und für Leute für die Bildqualität und Rauscharmut wichtiger sind als Kriterien wie Handbarkeit (Handling, Grösse), Batteriegriff, etc. sind.

Für fortgeschrittene Amateure und/oder Profis empfehle ich diese nette kleine Cam aber doch eher als Zweitkamera, zu einer vollen Empfehlung kann ich mich nicht durchringen.... Meine subjektive Meinung...

Die K-x ist aber sehr für "Profis" zu empfehlen die z.B. bei einer Bergwanderung oder Fahrradtour nicht 4 kg Kameras und Objektive mitschleppen wollen sondern etwas Leichtes, aber ohne Abstriche in der Bildqualität zu machen. Dafür ist die K-x genial geeignet. Als Zweitkamera eben.

Die K-x ist hochgradig Rucksack-geeignet sozusagen, die ideale DSLR für Bergtouren.



5 von 5 Sternen Sehr gute Kamera mit 1A Preisleistung   März 4, 2010
C. U. M. Ertmer
5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Kamera wurde ja Von 2getherasone schon ausgiebig beschrieben, dem kann ich nur zustimmen.

Das man mit der Kamera sehr schöne Bilder machen kann, können sie an meinen Beispielbildern sehen.
Natürlich gibt es auch Ausschussbilder aber die gibt es überall!
Die Beiden Kit Linsen sind für den Anfang völlig ausreichend und manche Leute werden wohl nie andere Objektive brauchen.
Wer mit manueller Fokussierung kein Problem hat, oder besser, es gewohnt ist kann alle Objektive (Analog und Digital) mit Pentax K Bajonett verwenden oder mittels passendem Adapter auch Objektive von Nikon, Canon, Olympus etc... weiterbenutzen.
Die Kamera hat eine "Schärfenfalle" die wenn Sie manuell fokussiert haben kurz piept und im Sucher leuchtet ein Punkt auf, so weiß man das die Kamera auch scharf gestellt hat. Es gibt auch die Möglichkeit das die Kamera selbst auslöst sobald sie scharf gestellt hat.

Nach mittlerweile 5 Wochen und ca. 2000 Bildern (Fotografieren macht wieder richtig Spaß) kann ich mit ruhigem Gewissen 5 Sterne vergeben.

Das Bilder ab Iso 1600 leicht rauschen ist völlig akzeptabel und bei der Konkurrenz ist das eher schlechter als besser.
Und niemand zwingt einen eine hohe Iso einzustellen das Bild macht immer noch der Mensch und nicht die Kamera.
Aber ich habe selbst mit Iso 6400 noch annehmbare Bilder gemacht, natürlich nicht mit der Brillianz wie bei niedrigen Isozahlen.
Doch für 13x18 Fotos voll und ganz zu gebrauchen für ein Poster mit 40x60 sucht man dann doch nur Topbilder aus.


Zu den Akkus: Ich benutze ENELOOP von Sanyo diese Akkus sind meiner Meinung nach einfach die besten.
Sie halten sehr lange bei mir ca. 500-700 Bilder mit Bilder anschauen und ab und zu Filmen.
Ich habe 3 Sätze im Einsatz natürlich markiert damit man nichts durcheinander bringt.
2 Sätze hatte ich schon einen bekommt man incl. Ladegerät in Deutschland zu der Kamera dazu.
Das mitgelieferte Ladegerät sollte man früher oder später gegen ein besseres tauschen.



5 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau!   Januar 9, 2010
2getherasone
64 aus 67 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Pentax K-x, in einigen Vergleichen und Reviews begrifflich irreführenderweise als "Einsteigerkamera" bezeichnet, kann als Konkurrent der Canon EOS 500D oder der Nikon D5000 betrachtet werden. Allerdings belegen unabhängige (wichtig!) Tests professioneller Fotografen, dass die Detailzeichnung und das Rauschverhalten der Pentax K-x (im Sinne der Gesamtbildqualität) sogar über den Ergebnissen der deutlich teureren Nikon D300s oder der Pentax K-7 (Beispiele) liegen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Pentax K-x weitaus mehr zu bieten hat, als viele andere SLRs. Im Folgenden möchte ich kurz auf die Bedienung, Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung, Erfahrungen aus der Praxis, die Bildqualität und Tipps zum Kauf eingehen.

----- Die Bedienung:
Die Pentax-K-x zeichnet sich durch eine intuitive und auf kluge Weise simplifizierte Bedienbarkeit aus. Alle Knöpfe und Räder (1) liegen genau dort, wo man sie erwartet. Es ist den Konstrukteuren gelungen, Einsteigern in die Spiegelreflex-Fotografie eine unkomplizierte und übersichtliche Menüstruktur (nachträglich veränderbar) zu präsentieren - bei einem gleichzeitig hohen Umfang an vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten, was wiederum insbesondere für Semiprofis und Profis interessant ist. Meine persönlichen Vergleiche mit der Canon EOS 500d, der Sony Alpha 380 und der Nikon D5000 haben aufgezeigt, dass sich derzeit keine andere Kamera derart schnell und einfach (spontan) handhaben lässt, wie die Pentax K-x. Offensichtlich war ein primäres Kriterium im Lastenheft der Entwickler, eine SLR zu produzieren, die einfach Spaß macht - Auftrag erfüllt!

----- Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung:
Entgegen ihrer sehr einfachen Bedienbarkeit weist die Pentax K-x eine höhere Ausstattung als ALLE vergleichbaren SLRs aus. Nahezu alle Einstellungen, die das Fotografen-Herz begehrt, lassen sich manuell verändern bzw. konfigurieren. Eine Tastenbelegung mit Sonderfunktion ist ebenso möglich, wie eine Einflussnahme auf das gesamte Speicherverhalten (ISO, Belichtung, Weißabgleich, etc.) der Kamera. Der Autofokus der K-x arbeitet mit 11 Messfeldern und wegweisenden 9 Kreuzsensoren (Nikon D5000: 11/1, Canon EOS 500d: 9/1, Sony Alpha 380: 9/1) und ist sehr "treffsicher". Der Bildstabilisator der K-x befindet sich wie bei der Sony Alpha 380 im Gehäuse (beweglich gelagerter Sensor), was die Kosten für nachträglich anzuschaffende Objektive erheblich(!) reduziert (die 500D und die D5000 benutzen bildstabilisierte Objektive = höhere Folgekosten). Der maximale Empfindlichkeitsbereich der Pentax K-x ist mit der Canon vergleichbar: Per Sonderfunktion ist ISO 12.800 möglich. Der reguläre ISO-Bereich reicht bis 6400 (Canon, Sony und Nikon: 3200). Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingugen meistert die K-x besser als die preislich vergleichbaren Konkurrenzmodelle (und sogar darüber hinaus!). Auch die Zunahme des Rauschverhaltens in den Bildecken ist deutlich geringer als bei der EOS 500D und der D5000, was zu einer konstanteren Gesamtbildqualität führt. Das Blickfeld des Suchers bietet einen 96-prozentigen Sichtbereich (Canon, Nikon, Sony: 95%). Der Monitor ist mit 2,7 Zoll und 230.000 Pixeln vergleichbar mit dem der Nikon D5000 und der Sony Alpha 380, allerdings feststehend und nicht etwa kipp- (Sony) oder schwenkbar (Nikon). Da man in der Praxis generell zu Gunsten längerer Akkulaufzeiten jedoch primär den optischen Sucher bevorzugt und vermutlich eher seltenen auf die Live-View-Funktion (Bildvorschau am Monitor) zurückgreift, ist dieses Ausstattungsmerkmal für die meisten Fotografen nicht sonderlich kaufentscheidend, sondern eher eine "Spielerei" - zumal die 230.000-Pixel-Darstellung der K-x (ebenso wie bei der Nikon D5000, Canon: 920.000 Pixel) absolut gelungen ist und in der Praxis nicht negativ auffällt bzw. definitiv keinen "Qualitätsmangel" darstellt. In der Artefakt-Darstellung (ungewollte künstliche Strukturen/ Verzeichnungen in feinen Detailaufnahmen) schlägt die Pentax ALLE Konkurrenzprodukte - größtenteils sogar signifikant! Die übrige Ausstattung ist mit allen nur erdenklichen Eingriffsmöglichkeiten in Blende/ Belichtung, Schärfe/ Fokussierung, Kontrastierung/ Schattenaufhellung, Mehrfachbelichtung, HDR-Aufnahme, Verzeichniskorrektur(!), Farbschematisierung und -manipulation (gibt es in diesem Umfang nur bei Porofi-SLRs), HDR-Video-Funktion (sehr detailreich und flüssig (1280x720/30fps), deutlich schärfer und "ruckelfreier" als bei der Canon 500D oder der Nikon D5000), Staubentfernung usw. mehr als zufrieden stellend und derart umfangreich, dass man sich vor lauter Begeisterung schon mal in den Weiten der kreativien Optionen verlieren kann. Im Vergleich zu allen derzeit vergleichbaren SLR-Kameras bietet die Pentax K-x nicht nur die umfangreichste Ausstattung, sondern auch noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis - und das mit Abstand.

----- Erfahrungen aus der Praxis:
Anschalten und los. Die Blenden- und Programmautomatiken (Makro, Portrait, Sport, Landschaft, Nachtaufnahme etc.) arbeiten sehr präzise und zuverlässig - auch ohne manuellen Eingriff in die kamerainternen Konfigurationsvariablen. Das Gehäuse ist klein, lässt sich aber auch mit sehr großen Händen sehr gut(!) festhalten. Entgegen der Canon EOS 500D und der Nikon D5000 liegt der kleine Finger der rechten Hand in diesem Fall unter dem Gehäuse. Bei den SLRs von Canon und Nikon, deren Body geringfügig größer ist, kann sich der kleine Finger nicht entscheiden, ob er versuchen soll, deren Haltegriff zu fassen oder ob es vorteilhafter ist, sich in einer etwas unbequemen Haltung unter das Gehäuse zu schieben. Die Verarbeitung ist - typisch für Pentax - top. Zwar besteht die K-x, wie auch die Canon 500D, die Sony Alpha 380 und die Nikon D5000, größtenteils aus Plastik - jedoch fühlt sie sich trotzdem sehr wertig und stabil an. Ein abgedichtetes Magnesiumgehäuse wie bei der Pentax K-7 oder der Canon 50D wäre super, würde jedoch den Kaufpreis der K-x deutlich anheben. Ich habe bereits Aufnahmen im Schneegestöber bei Eiseskälte (-15 Grad) angefertigt - und die K-x hat keine Blessuren davon getragen. Wer nicht unbedingt im strömenden Regen oder in vernichtenden Sandstürmen fotografieren will/muss, wird mit der Verarbeitungsqualität der K-x absolut zufreiden sein. Die SLR von Pentax ist leicht - aber überhaupt(!) nicht "klapprig" oder "billig" (Edelstahlchassis + Metallbajonett + Polycarbonatgehäuse = wie aus einem Guss). Bei längeren Foto-Sessions ist das geringe Gewicht mitunter sehr vorteilhaft. Das Zusatzdisplay auf der Oberseite (eine klassische Eigenschaft preislich höher angsetzter SLR-Modelle) vermisse ich nicht. Als Akkus dienen wiederaufladbare Batterien (4 AA, ein Alleinstellungsmerkmal der Pentax K-x). Das hat Vor- und Nachteile: Die Akkus halten nicht ganz so lang wie Spezial-Akkus, allerdings geht einem "nie der Saft aus" - Tankstellen mit Nachtbetrieb sei Dank. In der Praxis sind mit guten Akkus (siehe unten/ Tipps zum Kauf) etwa 400-1200 Fotos möglich - je nachdem, wie oft man die Live-View-Funktion, die Wiedergabe von Bildern, Video-Aufzeichnungen oder die manuellen Einstellungsmöglichkeiten nutzt. Des Weiteren zeigt sich in der Praxis, dass die K-x nicht nur schnell aufnahmebereit ist, sondern mit 4,3 Bildern pro Sekunde (JPG: 17 in Folge, RAW: 5 in Folge) auch sehr schnell fokussiert und auslöst (Nikon D5000: 4 B/S, Canon EOS 500D: 3,4 B/S, Sony Alpha 380: 2,8 B/S).

----- Die Bildqualität:

Fantastisch. Während ich es gewohnt war, von 20 Bildern einer Serie maximal 1 Foto ausstellungsfertig nutzen zu können, ist der Verschnitt mit der Pentax auf ca. 3:1 geschrumpft. Das Rauschverhalten ist 1-A und die Detailschärfe (ein typisches Qualitätsmerkmal für Pentax-Kameras) hervorragend. Pentax-Kameras litten in der Vergangenheit (z.B. K200D/K-7) unter einem Interessenkonflikt: Maximale Darstellungsschärfe (positiv) brachte ein höheres Rauschverhalten (negativ) mit sich. Durch den Einsatz des neuen CMOS-Sensors von Sony gelang es Pentax bei der K-x, das Rauschverhalten bei nahezu gleichbleibender Detailschärfe deutlich zu reduzieren (besser als bei der Sony Alpha 380). Bis ISO 800 ist kaum Qualitätsverlust bemerkbar. ISO 1600 ist gut bis ok, ISO 3200 zu großen Teilen (abhängig vom Motiv) gerade noch bis DIN-A-2 verwertbar. ISO 6400 und ISO 12.800 sind tatsächlich noch annehmbar (gemessen am Posterformat). Erstaunlich: Wendet man spezielle Fotobearbeitungsprogramme an, die das Rauschen aus den Bildern heraus rechnen, sind sogar Aufnahmen bis ISO 6400 postertauglich und ISO 12.400 genügt teilweise noch für tolle DIN-A-3-Abzüge (mit Abstrichen). Die Nikon D5000, die Canon EOS 500D und sogar die Nikon D300S oder die Pentax K-7 können hinsichtlich der Bildqualität jedenfalls bei genauerer Bertrachtung nicht mit der Pentax K-x konkurrieren. Einem Laien mag dies nur partiell auffallen, professionellen oder ambitionierten Fotografen hingegen mitunter deutlich. Die Canon EOS 500D bietet zwar mit 15,1 Mio. Pixeln (Pentax K-x: 12,4 Mio.) eine höhere Gesamtauflösung, aber der CMOS-Sensor ist mit 22,3 x 14,9 mm (Pentax: 23,4 x 15,6 mm) kleiner als bei der Pentax-SLR (= Verlust von Detailschärfe und weniger Lichtreflexion pro Pixel). Der Sensor der Nikon ist mit 23,6 x 15,8 mm etwas größer, allerdings wirken die Bilder der D5000 "schwammiger" und scheinen zumindest optisch (Test bestätigen dies nicht!) eine geringere Detailauflösung als die Pentax K-x zu bieten. Ein weiterer Vorteil der Pentax K-x ist die Möglichkeit, Bilder als JPG, RAW oder RAW+ abzuspeichern. Hierbei verwendet Pentax das DNG-Format (generell kompatibler zu Bildbearbeitungsprogrammen, insbesondere zu Photoshop). Die Kompressionsrate der JPG-Fotos beträgt bei der Pentax K-x 1:6 - was keinen "sichtbaren" Qualitätsverlust im Vergleich zu RAW-Aufnahmen bedeutet (Grenze: 1:7, Canon EOS 500D: 1:9, Nikon D5000: 1:8, Sony Alpha 380: 1:11).

----- Tipps zum Kauf:
Die verschiedenen Bundle-Pakete werden mit älteren Objektiven ausgeliefert. Besser: Das Gehäuse separat kaufen und die neuen Objektive gesondert bestellen. Beim Standartobjektiv "Pentax smc-DA 50 - 200 mm / 4,0 ~ 5,6" unbedingt auf die Bezeichnung "II (2)" achten, da das erste noch mit Plastik-Scharnier ausgestattet war - wohingegen das neue ein Metall-Scharnier besitzt (ist stabiler). Auch die Auto-Focus-Eigenschaften wurden geringfügig verbessert. Ein gutes und günstiges Standart-Zoom-Objektiv ist das "Sigma 55-200mm 4-5,6 DC". Als günstiges Reise-Tele-Allround-Objektiv empfiehlt sich das "Tamron AF 18-250mm 3,5-6,3 Di II LD ASL". Hinsichtlich der Akku-Batterien haben sich die qualitativ hochwertigen "Sanyo eneloop AA Mignon" als sehr zuverlässig erwiesen (äußerst geringe Entladung auch bei längerer Nichtbenutzung). Im Lieferumfang (unbedingt beachten!) der Kamera im Bundle Paket sind an für sich 4 dieser Batterien + 1 Ladegerät enthalten. Das Ladegerät von Sanyo ist jedoch überaus simpel und eher unzuverlässig - mitunter weist es Fehlfunktionen auf. Besser: Das günstige und reisetaugliche "Ansmann Photo Cam 4 Ladegerät" mit digitaler Statusanzeige extra bzw. nachträglich kaufen. Ach, und: Display-Schutz-Folie nicht vergessen :)

----- Fazit:
Die Pentax K-x als ein "ultimatives Meisterwerk der Technik" zu bezeichnen, wäre sicherlich inkorrekt. Dennoch ist sie ein wegweisendes Konstrukt des derzeit technisch Machbaren - und das zu einem sehr günstigen Preis. Die SLR ist sehr gut ausgestattet und erstklassig verarbeitet, macht extrem viel Spaß, liefert einwandfreie Bilder, bietet viele Features von Profi-SLRs und ist sowohl stylisch (auch in verschiedenen Farben erhältlich), als auch handlich. Wozu kompliziert, wenn es auch einfach geht? Auf Grund meiner Praxiserfahrungen kann eine absolute Kaufempfehlung für Amateure und Semi-Profis aussprechen. Die K-x schlägt sowohl die Canon EOS 500D, als auch die Nikon D5000 und die Sony Alpha 380 im Hinblick auf Ausstattung, Konfigurationsvielfalt und Bildqualität um Längen (das belegen sowohl meine Erfahrungen, als auch unabhängige(!) Tests). Sie macht sogar preislich höher angesiedelten Kameras wie der Nikon D300s, der Sony Alpha 500/ 550 oder der Pentax K200D/ Pentax K-7 ernsthaft Konkurrenz - und das zu einem Einsteigerpreis. Die Einfachheit der Bedienung und die vielzähligen Konfigurationsmöglichkeiten sind vorbildlich. Die marginalen Defizite im Vergleich zu professionellen SLRs sind durchaus zu verschmerzen: Das zweite Display auf der Kameraoberseite vermisst kaum jemand und die höhere Auflösung über 12,1 Mio. Pixel ist nur wichtig für Poster weit über ein DIN-A-2-Format hinaus. Die Verarbeitung ist auch ohne Magnesium-Gehäuse sehr gut, wertig und absolut alltagstauglich. Auch die Folgekosten - ein nicht zu unterschätzendes Kaufkriterium(!) - bleiben überschaubar: Dank des integrierten Bildstabilisators sind auch qualitativ ansprechende/hochwertige Objektive relativ günstig. Die Nutzung simpler AA-Batterien (4) hat in der Praxis etwas für sich. Nachträgliche Anschaffungen für die Canon EOS 500D oder die Nikon D5000 sind insgesamt deutlich höher (Akkus, Objektive) - ohne sich im Vergleich zur K-x in der Bildqualität oder im alltäglichen Umgang zu rentieren. Am Ehesten ist die Sony Alpha 380 mit der Pentax K-x vergleichbar - allerdings ist die Ausstattung der K-x umfangreicher, die Bildqualität besser und die Sony bietet keine HD-Movie-Funktion (bei der K-x wirklich hervorragend). Das schwenkbare Display der Sony Alpha 380 ist in der Praxis eher unwichtig. Mit der K-x gelingen sowohl ambitionierten Fotografen, als auch Hobbyknipsern, erstaunlich gute Bildergebnisse (auch unter sehr schwierigen Lichtverhältnissen).



5 von 5 Sternen Die einzige Spiegelreflex mit AA-Stromversorgung!   November 10, 2009
Swinging Macedonia (Ossiland)
28 aus 35 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die K-x löst bei Pentax nach etwa einem Jahr die K-m ab, und es gibt einige wichtige Verbesserungen. Dieses Set mit zwei Objektiven scheint nur in schwarz erhältlich zu sein, obwohl die Kamera in verschiedenen Farben hergestellt wird. Ohne den Silberstreifen würde sie mir übrigens besser gefallen, auch das "Wählrad" hinten-unten-rechts hätte etwas größer ausfallen dürfen.

Dass JPG und RAW gleichzeitig abgelegt werden können, ist inzwischen in dieser Preislage schon normal. Nicht selbstverständlich ist dagegen, dass beide Kit-Objektive (Brennweitenverlängerung 1,55) den gleichen Gewindedurchmesser (E 52) haben (da spart man beim Zubehör). Eventuell kann man sich ja überlegen, eine (Macro-)Festbrennweite zuzulegen. Festbrennweiten sind noch einen Tick schärfer als Zoom-Objektive, das günstigste liefert die Firma Sigma (allerdings E 55). Die Bildbearbeitungsfunktionen in der Kamera sind überwiegend Schnickschnack, man sollte generell die Fotos zunächst möglichst roh auf dem PC speichern. Arbeit spart natürlich die HDR-Funktion, welche aus drei Einzelbildern gleich ein High Dynamic Range Image zusammensetzt. Aber auch hier gilt, dass PC-Software aus mehreren verschieden belichteten Ausgangsbildern eine höhere Qualität erreichen kann.

Meines Wissens nach die einzige aktuelle Spiegelreflexkamera, die die standardisierten runden Batterien beziehungsweise Akkus verwendet. Ich halte es für ein ganz starkes Plus, wenn ich keine sauteueren Sonderkonstruktionen verwenden muss. Bin ich mal mehrere Tage in der Pampa, ziehe ich einfach mit drei oder vier frisch geladenen Akkusätzen los. Abgesehen davon, dass ich in Sibirien keine Spezialanfertigungen kriege und einige Spezialanfertigungen auch in Deutschland nur wenige Jahre lang erhältlich waren.

Ergänzung meiner Rezension nach vier Wochen:

Die bereits erschienene Januar-Nummer 2010 der PC-Zeitschrift Chip bewertet DSLRs unter 1000 Euro. Die K-x schneidet als Preis-Leistungs-Sieger ab. Besonders gelobt werden neben der Stromversorgung die Schnelligkeit und die Videoqualität.


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